Walter Mallmann schrieb ein Buch über die St. Goarer Krankenhausgeschichte

Über die wechselvolle St. Goarer Krankenhausgeschichte berichtet Walter Mallmann ausführlich in seinem neuen Buch. Zu dessen Vorstellung hat Stadtbürgermeister Horst Vogt gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Bungert für Dienstag, dem 7. Mai 2019, 19.00 Uhr, in die Rheinfelshalle eingeladen.

Da sich in einigen Jahren der künftige Standort der Loreleykliniken ausschließlich auf Oberwesel beschränken wird, beschloss die letztjährige Hauptversammlung des Fördervereins Krankenhaus St. Goar e. V. unter dem Vorsitz des Stadtbürgermeisters eine Chronik über die bisherige Krankenhausgeschichte der Rheinfelsstadt herauszugeben, um das Geschehen für die Nachwelt festzuhalten.

Walter Mallmann hat diese - ergänzt mit Beiträgen von Dorothea Krick, Stefan Krick und Heribert Frieling - in einem reichhaltig illustrierten 96-seitigen Buch aufgeschrieben.

Die Geschichte beginnt mit der Klause des hl. Goar, der am Wocherbach bereits im 6. Jahrhundert Kranke pflegte, führt weiter zum Hospital des ehemaligen Jerusalem-Hofes und dem an der früheren Abtei. Diese mittelalterlichen St. Goarer Hospitäler wurden durch unterschiedliche Ereignisse zerstört. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde im Gründelbachtal das Movius-Hospital errichtet, das nach dem damaligen Landrat Carl Movius benannt wurde.

In den 1950er-Jahren wurde das Haus an gleicher Stelle durch das sehr viel größere St. Goar-Krankenhaus ersetzt. Dieses ist für viele Menschen der Region ihr Geburtshaus. Nach einer strukturellen Veränderung und einem Verbund mit dem Oberweseler Krankenhaus trägt es seit 1996 den Namen Loreleyklinik.