Hoher Besuch im Rathaus der Stadt Sankt Goar: Sankt Goar erhält 260.000 Euro für Entwicklung des Stadtkernes

Innenminister Roger Lewentz übergab an Stadtbürgermeister Falko Hönisch einen Zuwendungsbescheid aus dem Programm Städtebauliche Erneuerung über €260.000,- bis 2023 für die Sanierung des Stadtkerns im Gebiet des Ortsvorstehers Richard Vogel, die Kernstadt Sankt Goar.

Die Stadt St. Goar erhält im Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Historische Stadtbereiche – Städtebaulicher Denkmalschutz“ weitere 260.000 Euro Städtebauförderungsmittel für die Fortführung der laufenden Entwicklung der Innenstadt“, wie Innenminister Roger Lewentz bei der Übergabe des Förderbescheides mitgeteilt hat. Land und Bund unterstützen seit 1996 die Entwicklung im Fördergebiet „Kernstadt St. Goar“ und haben seither rund 3,7 Millionen Euro bereitgestellt. Die Stadt kann mit den Fördergeldern des Bundes und des Landes städtebauliche Maßnahmen im Fördergebiet „Kernstadt St. Goar“ mitfinanzieren. „Die Stadt will die Mittel hauptsächlich für die Panzerrampe – Gehweg entlang der B 9, den Ausbau des Rathaus- und St. Goarsplatzes sowie für die weitere Förderungen privater Modernisierungsmaßnahmen einsetzen.

Die Maßnahmen sind weitere Bausteine einer ganzheitlichen Entwicklungsstrategie, um die Innenstadt bzw. den Stadtkern nachhaltig zu stärken und aufzuwerten“, so der Minister.

Das Programm „Historische Stadtbereiche – Städtebaulicher Denkmalschutz“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument zur Unterstützung von städtebaulichen Maßnahmen in innerstädtischen Gebieten, um insbesondere historische Stadtkerne mit denkmalwerter Substanz auf breiter Grundlage zu sichern und zu erhalten. „Das Fördersystem der Städtebauförderung hat sich hervorragend bewährt und unterstützt besonders die Erneuerung von Innenstädten, die Aufwertung von Problemgebieten und die Entwicklung von Projekten mit starken lokalen und regionalen Impulsen“, betonte Lewentz. Im Programmjahr 2019 können im Bereich der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln bereitgestellt werden. Die Städtebaufördermittel werden in Rheinland-Pfalz so eingesetzt, dass sowohl die großen Städte, als auch ländlichere Regionen profitieren.