St. Goar-Fellen: Banner "Bahnlärm macht krank" gestohlen - Weinflaschen illegal entsorgt

Menschen im Mittelrheintal, Einheimische und Gäste unserer Region müssen tagtäglich erleben, welcher unsägliche Lärm durch veraltete Güterzüge der Deutschen Bahn und derer Tochtergesellschaften verursacht wird. Alle bisherigen "Lärmschutzmaßnahmen" der DB waren da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Deshalb ist es so wichtig, durch Aktionen immer wieder auf diese Lärmbelästigungen aufmerksam zu machen. Das vor Jahren gegründete Bürgernetzwerk "Pro Rheintal" hat deshalb Anwohnern der Bahnstrecke große Banner zur Verfügung gestellt, um diese an markanten Stellen anzubringen und Reisende auf die Bahnlärmproblematik aufmerksam zu machen. Einer dieser Banner ("Bahnlärm macht krank") war auch bis vor ein paar Tagen im Ortsteil Fellen an einem Zaun befestigt, ca. 200 m aus Richtung Boppard vor dem Weinhotel Landsknecht. In der Nacht vom Donnerstag, den 08.11.18 auf Freitag, den 09.11.18 wurde dieser 5 x 1,50 m große Banner gestohlen. Es gibt anscheinend Zeitgenossen, die mit diesem Protest gegen den unerträglichen

Lärm nichts anfangen können. Es gibt auch Zugführer, die immer wieder Signaltöne geben, wenn sie im Ortsteil Fellen an verschiedenen Protestbannern vorbeifahren. Ignoranten kann man nur sagen. Falls Jemand in der genannten Zeit eine Beobachtung gemacht hat, kann er sich mit mir in Verbindung setzen. Strafanzeige wegen Diebstahl wurde bei der Polizei gestellt.

Weinflaschen illegal entsorgt

Wie bei der Feststellung des Diebstahls außerdem noch festgestellt wurde, hat ein paar Meter neben dem bisherigen Ort an dem der Banner hing ein gewissenloser Zeitgenosse ca. 25 leere Weinflaschen entsorgt. Anscheinend hat sich noch nicht herumgesprochen, dass in jedem Ort Glascontainer aufgestellt sind. Man könnte natürlich auf die Idee kommen, dass diese Flaschen aus Zügen geworfen wurden. Dem ist allerdings nicht so. Etliche Flaschen stammen von einheimischen Winzern aus unserer

Verbandsgemeinde und lagen dicht beieinander. Über Hinweise zu diesem Umweltfrevel würde ich mich freuen, um auch hier strafrechtlich vorgehen zu können.

Michael Hubrath, Ortsvorsteher St. Goar
Foto: Bürgernetzwerk Pro Rheinland